Februar.

Der Januar endet mit einem wunderschönen Abend mit Karin und Armin, vielen intensiven Gesprächen, sehr bereichernd. Und einem herrlichen Burgenländer Wein, dem Wunderwerk von Kugler. Gleichzeitig ist die Heizung ausgefallen - na klar, am Samstag Abend - und kurz nach Mitternacht ein Polizeiaufgebot vor unserer Haustür. Spannender Monatsbeginn.

Und dann fängt auch noch die Winterolympiade an und am 2. Tag gewinnen unser Sportler gleich Gold, Silber und Bronze. Passt.

Heute am 11.2.2026 Wiedersehen mit Norbert und Erwin. War spannend und sehr schön. Intensive Gespräche meist außerhalb unseres ehemaligen Arbeitgebers. Spannende Inhalte und guter Austausch.

In meinem Podcast "The Photowalk" eine passende Definition, der ich mich anschließen kann, gehört. Steven Seidenberg (Philosoph, Autor und Fotograf) beschreibt sehr schön, dass für ihn eine Fotografie etwas Physisches bedeutet. Also ein Druck in welcher Form auch immer. Digitale Aufnahmen sind Content. Fully agreed.

Die Olympiade schreitet voran und macht viel Spaß. Na ja, zumindest in der ersten Woche.

Am Valentinstag ab ins Residenztheater. Trotz SiKo in München. Maria Stuart in einer aufregenden und sehr inspirierenden Aufführung. Da haben der "alte Schiller" und die junge Inszenierung der jungen Nora Schlocker,  Alexander Eisenach ein großartiges Stück Theater auf die Bühne gebracht. Hinterher wird zuhause noch eifrig verdaut.

Dann endlich der Tagesausflug nach Salzburg zu Michaela in ihr MISC. Die Frühjahrskollektion ist da. Der Tag immer wieder wie ein kleiner Urlaub.

Danach kippt das Wetter, es regnet, wird wärmer und die ganze mittlerweile überflüssige weiße Pracht schmilzt dahin. Zeit für einigeln. Endlich mal mit Muße die Bücher vom Taschenverlag zu studieren. Besonders Man Ray, Peter Lindbergh und das Buch Marylin Monroe mit sensationellen Aufnahmen von Bert Stern von ihrem letzten Shooting. Einen Monat später war sie tot. Ein Bild von einer Frau. Umso beeindruckender die Biographie zu den Bildern von Norman Mailer. Hmm, also ich dachte einigermaßen Englisch zu können. Dieser Autor schreibt derart breit und komplex, dass ich jedes dritte, vierte Wort nachschauen muss. Bereichernd.

Drei Tage heftiger Dauerregen. Am 24.2. ist Putzen angesagt, da bekomm ich fast einen Herzschlag. Schon wieder Wassereintritt vom Dach, Boden nass. Jetzt ist er in der Galerie endgültig hin, So ein Mist. Hoffentlich kann der Dachschaden bis in 14 Tagen beseitigt werden. 

Noch keine Reaktion vom Dachdecker. Er wollte sich bei mir melden. Dafür Tagesausflug nach Dinkelsbühl zu meiner Mutter. 

Das Büro des Gutachters hat sich gerührt. Termin in 5 Wochen. "Der Boden ist doch ohnehin schon kaputt. Und wenn Sie mehrere Wochen nicht da sind ...". Ruhig Brauner!