Juni 2026.

Zugegeben beginnt der Juni so, wie der Mai endet; etwas erschöpft.

Gleich zu Monatsanfang findet Teil1 von 3 unserer Theatersession im Residenztheater statt. Die "Ärztin" von Robert Icke sehr frei nach «Professor Bernhardi» von Arthur Schnitzler wie es die Webseite des Residenztheaters schreibt. Wir sind aufgewühlt. Lisa Wagner spielt überragend. Noch ein kleiner Ausflug zum Bach. Nur noch Sabrina gelingt es. Durch die "kaputte" Welle werden die Surfer frustriert. Weniger und weniger kommen noch. Da kann der Wecker morgens "normal" wecken.

An Fronleichnam fahren wir in die Stadt. Die halbe Welt bereist, indische Zeremonien in Kuala Lumpur besucht, Buddhistische Mönche in Singapur etc., da können wir uns auch einmal die Fronleichnamsprozession in München antun. Ist ja doch noch ein christliches Land; Katholiken und Evangelische Gläubige. Und erstere begehen eben diesen Feiertag.

Ansonsten wird das Tempo herunter gefahren und die großen Ferien genossen. Zurückgezogen und mit eigenen Gedanken. Tut gut. Dann wieder das Residenztheater mit der Premiere von DIE PRÄSIDENTINNEN von Werner Schwab. Provokant, mehr als überzeugend. Wir waren von den Socken. 

Mitte des Monats wird es so herrlich sommerlich. Statt ans Wasser erste einmal nach Augsburg ins TIM, dem Textil- und Industriemuseum zu einer schlicht sensationellen Ausstellung der Schaffenskraft von Talbot und Runhof. Wir sind begeistert.

Der erste Tag der Hitzewelle am 19.6. sollte ganz entspannt vor sich gehen. Einfach nur mit der S-Bahn von Berg am Laim nach Starnberg und dann zum See. Die Bahn fuhr nur bis Gauting, ein Mitreisender meinte, ach 20 Minuten zum See, Mr. Google sprach von 44 Minuten, es wurden 90 Minuten, weil wir in der Hitze nur ganz langsam vorankamen. Das Würmtal dennoch wunderschön.

Dann wird es warm, sehr warm. Und wir spielen wieder Mittelmeer - einfach drinnen bleiben und rumsandeln. Herrlich. Immer wieder Starnberger See und dazwischen Hochsommerfeeling @home. Und am letzten Tag der Hitzewelle, die ich wohlwissend des negativen Klimawandels sehr genossen habe, gab's nur in der Früh Eisbach und Nachmittags Eisbach. Weil es schön war. Die Abkühlung nur kurz, dafür wieder einmal Starkregen zum Monatsende und Juli-Anfang.